Fridays for Future
© Markus Spiske

Fridays for Future

Wir alle kennen die Bewegung „Fridays for Future“, die 2018 in Schweden von der damals erst 15 jährigen Greta Thunberg gestartet wurde. Im März 2019 nahmen knapp 1,8 Millionen Menschen an der Bewegung teil. Am 20. August 2018 entzog sich die damals 15- jährige Greta Thunberg der Schule. Drei Wochen lang saß sie täglich vor dem schwedischen Reichstagsgebäude in Stockholm und hielt ein Schild mit den Schriftzügen „Skolstrejk för klimatet“ in den Händen. Gretas Streiken und Demonstrieren inspirierte viele Menschen, so dass es immer mehr Menschen gibt, die an den Klimabewegungen teilnehmen.

In Deutschland wurde das erste Mal am 7. Dezember 2018 in Bad Segeberg gestreikt. Der darauffolgende Streik in Kiel erlangte große Aufmerksamkeit. „Fridays for Future“ ist eine globale soziale Bewegung, die ausgehend von Schüler*innen und Student*innen gestartet wird. In der Bewegung wird jeden Freitag demonstriert, und ein Schulstreik ausgeübt. Die Bewegung setzt sich für möglichst schnelle und effektive Klima- und Umweltschutzmaßnahmen ein. Man sieht oft Plakate mit Schriftzügen wie „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“, „Streik fürs Klima!, Wir streiken bis ihr handelt!“ oder „Wann, wenn nicht jetzt!, Wer, wenn nicht wir!“. Am 2. Mai 2019 erreichte die Bewegung in Deutschland, dass in der Stadt Konstanz der erste Klimanotstand ausgerufen wurde. Mittlerweile demonstrieren rund 100 Länder, doch in Deutschland und Frankreich ist die Bewegung immer noch besonders stark. In Berlin sind es mittlerweile rund 270.000 Menschen, die im Rahmen von „Fridays for Future“ auf die Straße gehen.

Während der Coronamaßnahmen wurden die Möglichkeiten zu demonstrieren geringer –   jedoch nicht unmöglich. Am 24. April 2020 fand der erste „Onlinestreik“ statt. Darauf folgten sogenannte „Hashtag-Wellen“ – also das möglichst viele Menschen einen bestimmten Hashtag verwenden sollen. Außerdem haben viele Klimaaktivisten und Klimaschützer auf der Wiese vor dem Reichstagsgebäude Plakate abgelegt, da große Versammlungsmengen verboten waren. Das Motto der Bewegung während Corona lautet „Die Möglichkeiten, auf uns aufmerksam zu machen, wurden geschwächt. Aber nicht unser Wille, für eine klimafreundliche Zukunft zu protestieren“.

Autorin: Safiya Belkheir

Quellen: Fridays for Future

Klimastreiks kehren zurück: „Fridays for Future“: Protest jetzt digital – ZDFheute

Fridays for Future – Wikipedia