Kunst und Corona – was geht?
©Nathan Dumlao

Kunst und Corona – was geht?

Aktuell sind wir alle Zuhause. Sitzen vor unseren Laptops und machen Homeschooling oder sind mit der Hälfte der Klasse in der Schule. Doch was machen die Theater, Museen, Kulturstätten und Künstler*innen? Viele Kulturschaffende Institutionen sind auf ein digitales Online-Programm umgestiegen. So kann man sich jetzt zum Beispiel das Schloss Versailles online anschauen. Mit Online-Ausstellungen finden viele Museen jetzt ihr Alternativprogramm. So kann man sich auf Google Arts and Culture rund 13.000 Kunstobjekte anschauen. Viele Museen bieten Rundgänge und Livetouren an. Diese werden oft an festen Terminen auf Instagram oder Facebook angekündigt. In diesem Livestream zeigt oft ein/eine Museumsführer*in eine bestimmte Ausstellung.

Ebenfalls sind auch viele Theater auf ein Online-Programm umgestiegen. So kann man sich sein kleines eigenes Theater im Wohnzimmer aufbauen. Ich habe mir mein eigenes Wohnzimmertheater gebaut. Und das Stück „Der Vorname“ aus dem Hans Otto Theater angeschaut. Es ist für die aktuelle Zeit eine Alternative, aber Kunst muss live und hautnah miterlebt werden. Der größte Unterschied ist, dass man die Schauspieler*innen nicht hautnah erleben kann, sondern nur einen Stream sieht. Es ist eine neue Art Theater zu machen und eine neue Perspektive der Kunst zu erforschen, die ihre Vorteile und Nachteile hat. Oft werden diese Streams über diverse Streaming-Plattformen angeboten, wie zum Beispiel „Dringeblieben“ und „Zoom“. Aktuell streamen auf „Dringeblieben“ über 130 Gastgeber*innen. Darunter nicht nur Theater wie das Deutsche Theater oder die Volksbühne. Sondern auch Künstlerkollektive oder Musiker*innen. Oft sind diese Streams mit einem kleinen Eintrittspreis verbunden um die Künstler*innen zu unterstützen oder man kann auch frei spenden.

Corona hat die Kunst auch ein Stück weit verändert. Wie können Künstler*innen mit diesem Umbruch umgehen? Es gibt jetzt schon zahlreiche neue Interpretationen alter Bilder, wie die Mona Lisa mit Maske. Leider gibt es auch Künstler*innen, die am Existenzminimum sind. Es gibt immer noch betroffene die keine Novemberhilfen bekommen haben. In der Coronazeit gab es auch die Plakatkampagne „Ohne Kunst& Kultur wird´s Still“. Diese Plakatkampagne soll Menschen ein Gesicht geben und ihre Betroffenheit zeigen. Angefangen hat diese Kampagne in Lübeck durch Social Media ist die Kampagne viral gegangen. Ohne Kunst und Kultur wird es sehr schnell leise und still. Was würden wir machen ohne Musik? Deswegen ist es wichtig, dass man die Kunst in diesen Zeit nicht vergisst, denn Kunst kann zusammenbringen. Und letztendlich eine große Gemeinschaft bilden.

Autorin: Mariella PIerza

Quellen:

https://artsandculture.google.com/partner/palace-of-versailles (Stand 3.03.2021) https://artsandculture.google.com/category/artist (Stand 3.03.2021) https://www.facebook.com/staatlichemuseenzuberlin/videos/250058366643657/ (Stand 3.03.2021) https://www.smb.museum/ueber-uns/online-angebote/#Live_Tour (Stand 3.03.2021) https://www.hansottotheater.de/spielplan/a-z/der-vorname/ (Stand 3.03.2021) https://dringeblieben.de/cities/ (Stand 3.03.2021) http://www.atzeberlin.de/seiten/home/seiten/aktuell.php?Bei-Atze-unterm-Sofa (Stand 3.03.2021) https://www.kunsthaus-bregenz.at/ausstellungen/archiv/unvergessliche-zeit/ (Stand 3.03.2021) https://www.deutschlandfunk.de/endlich-mal-erklaert-gibt-es-schon-coronakunst.691.de.html?dram:article_id=487527 (Stand 3.03.2021) https://www.deutschlandfunk.de/veranstaltungsbranche-und-corona-wir-verlieren-etwaeinen.694.de.html?dram:article_id=493449 (Stand 3.03.2021) https://www.ohnekunstundkulturwirdsstill.de/ (Stand 3.03 2021)