Was ist die Geschichte hinter „Black Lives Matter“?
© Mitchell Luo

Was ist die Geschichte hinter „Black Lives Matter“?

Am 25. Mai 2020 ist der afroamerikanische George Floyd an Polizeigewalt gestorben. Durch den Mord an George Floyd haben viele Leute begriffen, wie schlimm die Situation ist. Deswegen gab es viele Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus auf der ganzen Welt. Viele riefen die Parolen Black Lives Matter (übersetzt: Schwarze Leben zählen auch). Aber was steckt hinter diesen Parolen?

Rassismus ist kein neues Problem in Amerika. Dieses Problem liegt in den Wurzeln der Sklaverei. Auch nach der Abschaffung der Sklaverei 1865 gab es immer noch viele Vorurteile den Schwarzen gegenüber. Die Weißen haben sich für besser, klüger und mächtiger gehalten. Und haben in der Gesellschaft dafür gesorgt, dass sie Vorteile haben und mehr Macht haben. Deswegen durften Schwarze nicht die gleichen Kindergärten, Schulen und Universitäten wie die Weißen besuchen. Sie durften weder in den gleichen Restaurants essen noch im Bus neben Weißen sitzen. Diese Ungleichheit gibt es heute noch in der US-Gesellschaft. Es gibt zwar das Gesetz, dass Weiße und Schwarze gleichbehandelt werden sollen. Trotzdem haben sie es schwerer, sie haben Angst um ihre Sicherheit und sogar um ihre Leben. Sie werden öfter von der Polizei kontrolliert. Des Weiteren werden sie bei der Jobsuche benachteiligt und bekommen weniger Geld. Sie wohnen oft in eigenen Vierteln. Aufgrund ihrer Hautfarbe.

Alle diese Ungleichheiten kommen nicht von den eigentlichen Menschen, sondern von der Politik. In den USA gibt es vorwiegend weiße Beamte. Auch bei der Polizei gibt es harten Rassismus: Sie behandeln teilweise afroamerikanische Leute so, als wäre ihr Leben weniger Wert. Dagegen müssen aber weiße Amerikaner keine Vorurteile wegen ihrer Hautfarbe fürchten.

Erst durch den Mord an George Floyd haben viele Weiße begriffen, wie Schlimm die Situation ist. Viele gehen auf die Straße – diese Proteste sind auch überwiegend friedlich. Sie fordern ein Ende dieser Gewalt und wollen ein Zeichen für Gleichberechtigung setzen.

Black Lives Matter heißt diese Bewegung. Man will damit aufzeigen, dass schwarze Leben genauso zählen wie weiße Leben. Diese Bewegung gibt es seit sieben Jahren. Sie wurde von drei Aktivist*innen nach dem Tod von Trayvon Martin – durch Polizeigewalt – gegründet. Dieser Polizist wurde nach dem Tod freigesprochen. Die Philosophie hinter Black Lives Matter wendet sich gegen Rassismus, Polizeigewalt und Diskriminierung von schwarzen Menschen. Nach dem Tod von Georg Floyd wurde die Bewegung lauter als je zuvor.

Von Mariella Pierza

Quellen:https://www.spiegel.de/deinspiegel/die-geschichte-hinter-den-black-lives-matter-protesten-fuer-kinder-erklaert-a-00000000-0002-0001-0000-000172059695

https://www.waz.de/panorama/george-floyd-wann-ist-er-gestorben-die-hintergruende-zu-seinem-tod-id229249240.htmlhttps://

https://www.merkur.de/politik/black-lives-matter-bewegung-hashtag-rassismus-afroamerikaner-polizeigewalt-13786901.html